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Februar 2002
Hier finden Sie Zusammenfassungen und Bewertungen von Fachbeiträgen
unterschiedlicher Zeitschriften.
Inhaltsverzeichnis (Auszug)
- Erfolgreiche Höhenflüge starten
- Krieg um Talente tobt weiter
- Beziehungsmanagement gezielt trainieren
- Ein Banker investiert weltweit in Trainigsinstitute
- Planspiele jetzt über das Internet
wirtschaft&weiterbildung 2/02, S. 8-13
Erfolgreiche Höhenflüge starten
| Autor(en) |
Ute Hertwig |
| Schlagwörter |
Führung, Vision, Personalentwicklung |
Die Otto Versand GmbH & Co. steht vor einer besonderen Herausforderung - den
weltweit verteilten Tochtergesellschaften viel Freiheit lassen, aber eine gemeinsame
Grundkultur sicherstellen. Und das soll über Vernetzung geschehen, denn: "Wer
das beste Netzwerk hat, der auch den größten Erfolg." - so der Berater Bernd Wildenmann.
Die Projektaufgabe des ersten High-Potential-Netzwerk-Trainings lautete, die zur Zeit längste
Warteschlange Deutschlands (eine der EXPO Hannover) in ein Kunstwerk zu verwandeln und dieses im Guggenheim Museum in
New York auszustellen.
Die Idee zur Lösung war, die Wartenden dazu zu bewegen ein Klaudungsstück auszuziehen, zu bemalen
un es auf ein langes Juteband zu nähen. Um das Projet zum Erfolg zu machen, mussten die Teilnehmer eine
Vision entwickeln, andere von dieser Vision begeistern, sich mit festgelegten Aufgaben
und eineutiger Verantwortungsaufteilung organisieren. Es wurden Meilensteine
definiert und sich monatlich über Videokonferenten ausgetauscht. So wurde nicht nur das
Ziel Guggenheim Museum erreicht erreicht, sondern das Kunstwerk auch mit Kleidungsstücken
bekannter Persönlichkeiten angereichert, sowie die japannischen Manager der nächsten EXPO
davon überzeugt, das Kunstwerk dort auszustellen.
Als besondere Schwierigkeit für die Trainer ergab sich der Umstand, daß die Teilnehmer zunehmd
in ihrer Aufgabe aufgehen und das Interesse an den eigentlichen Trainigsinhalten
abnimmt. So wird es in Zukunft darauf ankommen, die künstlerische Aufgabe immer wieder auf die
individuellen Lermöglichkeiten zu reduzieren. Das Kurs-Design für den zweiten Durchgang sieht daher
eine engere Verzahnung von Aktion und Inhalt vor. Die Aufgabe hierfür lautet:"Drehen
und produzieren Sie einen poetischen Film zum Thema Leadership und präsentieren
Sie diesen Film auf den Filmfestspielen in Cannes 2002!"
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wirtschaft&weiterbildung 2/02, S. 16-17
Krieg um Talente tobt weiter
| Autor(en) |
Kerstin Gohl |
| Schlagwörter |
Recruiting, Mitarbeiterbindung, Personalmarketing |
Obwohl sich bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage der Bedarf an Neueinstellungen
resuziert hat, werden talentierte Mitarbeiter nach wie vor gesucht. Es also weniger
eine Frage der Quantität, als viel mehr eine Frage der Qualität. Und so gilt es für die Unternehmen sich etwas winfallenzu lassen, um die besten Mitarbeiter
zu bekommen und zu binden. Und diese - nicht neuen - Faktoren sollen helfen: Spannende Arbeit,
ein tolles Unternehmen, Entwicklungsmöglichkeiten und Belohnungsmodelle.
Außerdem bekommt man mehr Leute ins Unternehmen, wenn man die Sach nicht allein den
Personalern überlässt, sondern alle Mitarbeiter dazu anhält, sich nach Talenten ausschau zu halten.
Und natürlich über das Internet. Um hier mehr zu erreichen. sollte das Unternehmen
1. Feedback geben, 2. schnell sein, 3. Aktuell sein, 4. Online-Lebensläufe akzeptieren,
5. Passiven Jobsuchern eine Chance geben und 6. Vertraulichkeit zusichern.
Und weill es Glückssache ist, daß der passende Kandidat den Job im Internet findet, sollte eine
kleine, preiswerte Anzeige in der Zeitung / Zeitschrift auf das Internetangebot hinweisen.
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wirtschaft&weiterbildung 2/02, S. 24-27
Beziehungsmanagement gezielt trainieren
| Autor(en) |
Martin Pichler, Kerstin Richter |
| Schlagwörter |
Verkaufstraining |
Die hohe Kunst des Verkaufens besteht darin, die Sehnsüchte des Kunden mit dem eigenen
Produkt glaubhaft in Verbindung zu bringen. Denn wo kaum noch Produkte objektive
Vorteile gegenüber anderen haben, geht es darum virtuelle Vorteile zu verkaufen. Kunden haben
keinen echten Bedarf mehr (Höchstens "Ersatz-Bedarf") und tätigen größere
Einkäufe nur, wenn die Produkte für mehr Identität sorgen. Also muß der Verkäufer herausbekommen,
welche Sehnsüchte der Kunde hat - dabei helfen dem Verkäufer Sensibilität und Kenntnisse
über die Hintergründe menschlichen Verhaltens. Und er muß Persönlichkeit besitzen.
Trainings sollen ihm dabei helfen über sich nachzudenken, seine Einstllungen zu überprüfen
und seine Stärken zu erkennen. Verkaufen hat dann doch mehr mit Siegen-wollen zu tin als mit
einer Dienstleistung - meinen kritische Stimmen
Und als Leser bekommt man ein komisches Gefühl, wenn psychologische geschulte Verkäufer
einen dazu bringen zu erkennen, daß man ein Produkt braucht - anstelle zu überzeugen. Wo bleibt da
die Ehrlichkeit und Authentizität ?
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wirtschaft&weiterbildung 2/02, S. 34-36
Ein Banker investiert weltweit in Trainingsinstitute
| Autor(en) |
Hartmut Volk |
| Schlagwörter |
Weiterbildung, Investment |
Die Hamburger Vereins- und Westbank hat den weltweit ersten Aktienfon konzipiert, der in das
Weiterbilsungsgeschäft investiert. Die Argumentatio folgt der Logik, daß Wissen als
Produktionsfaktor immer mehr an Gewicht zunimmt - die Nachfrage nach Kopfarbeitern wachst
beständig. Vor allem aber aufgrund der demographischen Entwicklung wird das Angebot an Arbeitskräften drasisch
zurückgehen.
Steht also ein akuter Mangel an qualifizierten Kräften ins Haus, müssen die Unternehmen mit den
vorhandenen Resourcen effizienter umgehen - alsi die geistigen Fähigkeiten der Mitarbeiter
besser nutzen. Dazu müssen sie in deren Weiterbildung investieren. Und da nur wenige Unternehmen in der Lage sein weden, dies selnst zu leisten.
schlagen hier die Stunden der externen Anbieter.
Und wenn Weiterbildungsunternehmen und Personaldienstleister sich näher kommen, kann man wohl miterleben, wie die Wissensindustrie
entsteht.
wirtschaft&weiterbildung 2/02, S. 46-49
Planspiele jetzt über das Internet
| Autor(en) |
Nils Högsdal, Martin Kern |
| Schlagwörter |
Planspiel, Internet |
Der Einsatz von Planspielen im Internet zielt zum Einen auf Kostenersparnis, als
auch auf die Vermittlung von Kompetenzen die über das Internet besonders gut geschult
werden können. Bei den Kosten verhält es sich so, daß die Einmalkosten höher, die laufenden Kosten
geringer als bei Präsenzplanspielen sind, so daß der Einsatz bei bestimmten Teilnehmerzahlen
durchaus lohnenswert scheint. Lernziele sind der produktive Umgang mit dem Internet,
z.B. das Arbeiten mit Groupware-Werkzeugen und die Bildung standortübergreifender Netzwerke.
Für den Einsatz von Planspielen im Internet sind folgende Anforderungen zu beachten:
Fachlich: Realistische Inhalte erhöhen die Akzeptanz
Didaktisch: Die Komplexität sollte immer dier Zielgruppe entsprechen, sie sollten
soweit wie möglich selbsterklärend sein, Gruppenprozesse sollten durch den Einsatz
verschiedener Kommunikationswerkzeuge gefördert werden
Technologisch: innerhalb von Unternehmen sind IT-Strukturen oft nicht miteinander vereinbar, die in der Praxis bewährte Miachung von Präsenz-
und Internetlernen muß unterstützt werden.
Organisatorisch: Planspiele müssen in die bestehende Weiterbildungsstruktur einfügbar sein
Das Internet kann für die Methode Planspiel durchaus bereichernd sein - doch ein
erfolgreicher Einsatz will wohl durchdacht sein.
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